ūüôč Gl√ľckliche Mitarbeiter sind der Schl√ľssel f√ľr krisensichere Wettbewerbsf√§higkeit ‚ú®‚ú®‚ú®

#011 Rena Fehre – Ausgezeichnet Familienfreundlich – Eine familienfreundliche Unternehmenskultur als vielseitiger Wettbewerbsvorteil

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00:00:05 – 00:01:07
Alex Fl√∂gel: Warum wir? Der Employer Branding Podcast der Bremer Recruiting Experten. Mein Name ist Alexander Fl√∂gel und heute k√ľmmern wir uns um eines der wichtigsten Themen in Sachen Arbeitgeberattraktivit√§t, wie ich finde, n√§mlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. H√§ufig geh√∂rt und schon fast inflation√§r eingesetzt, behaupten ja heutzutage viele Unternehmen, sie seien hier schon sehr gut aufgestellt. In der Realit√§t allerdings. Ja, es ist wichtig zu belegen und zu gew√§hrleisten, dass tats√§chlich dieses wichtige Kriterium f√ľr ganz viele Angestellte in den verschiedensten Facetten vorhanden ist und eben auch gelebt wird. Und wir sind hier in der RKW Servicestelle, Beruf und Familie. Und hier ist auch das Qualit√§tssiegel AUSGEZEICHNET FAMILIENFREUNDLICH zu Hause und mir gegen√ľber sitzt Rena Fehre. Moin erst mal liebe Rena.

00:01:08 – 00:01:10
Rene Fehre: Moin Alex, schön, dass du hier bist.

00:01:10 – 00:01:27
Alex Fl√∂gel: Ja, freue ich mich auch. Und du bist Expertin f√ľr Vereinbarkeit von Beruf und Familie und leitest hier die Servicestelle. Und verschafft uns doch bitte als allererstes mal einen √úberblick, was es mit der Servicestelle und vor allem mit dem Siegel AUSGEZEICHNET FAMILIENFREUNDLICH auf sich hat.

00:01:27 – 00:02:14
Rene Fehre: Ja, sehr gerne. Also die LKW Servicestelle, Beruf und Familie hat ja nun √ľber 70 Unternehmen, also Unternehmen und Institutionen, die familienfreundlich ausgezeichnet sind mit dem Qualit√§tssiegel. Und die beraten und begleiten wir nat√ľrlich √ľber die Jahre und gew√§hrleisten, dass diese ihre Angebote und Ma√ünahmen bestm√∂glich entwickeln und einsetzen. Und entsprechend sehen wir. Vereinbarkeit ist ein sehr wichtiges Merkmal f√ľr die Arbeitgeber Attraktivit√§t, Weil das ist n√§mlich im Moment die gro√üe Frage f√ľr viele Wirtschaftsunternehmen Wie finde ich, wie binde ich gute Fachkr√§fte, Arbeitskr√§fte? Und da ist dieses Siegel auch eine ganz, ganz wesentliche Stellschraube, um Menschen wirklich auch zu finden.

00:02:15 – 00:02:18
Alex Flögel: Und welche Branchen sind mit dabei oder kannst du auch konkrete Namen nennen?

00:02:18 – 00:02:47
Rene Fehre: Ja, also das Siegel richtet sich an Unternehmen und Institutionen aller Gr√∂√üen und Branchen. F√ľr den guten Mittelstand sind wir vor allem da. Da haben wir zum Beispiel Inter Homes oder Melitta Kaffee oder auch HFC als Tochter von Team Neusta. Da haben wir aber auch das Atlantic Hotel Selcity in Bremerhaven oder auch Red Pepper. Eine Agentur oder Vita Kraft ist auch dabei.

00:02:48 – 00:03:09
Alex Fl√∂gel: Bevor wir nach hier auch mal zu den Kriterien kommen, die man letzten Endes ja auch erf√ľllen muss, um das Siegel tragen zu d√ľrfen und das Ganze auch nach au√üen zu zeigen. Wie ist deine Einsch√§tzung aktuell, was die Situation angeht im Fach und F√ľhrungskr√§fte Mangel, vor allem hinsichtlich der Bed√ľrfnisse der Mitarbeitenden in der heutigen Zeit. Da hat sich ja doch einiges getan in den letzten Jahren. Wie ist da der Stand der Dinge?

00:03:10 – 00:04:34
Rene Fehre: Ja, ganz genau. Also wir k√∂nnen jetzt wirklich auch einen Wertewandel beobachten bei den Besch√§ftigten insgesamt, aber noch mehr bei den jungen Menschen, die Arbeit suchen. Da ist es tats√§chlich so, dass 9/10 Besch√§ftigten mit minderj√§hrigen Kindern, die finden das Thema Vereinbarkeit genauso wichtig oder sogar wichtiger als das Gehalt. Also immer mehr Besch√§ftigte w√ľrden f√ľr eine bessere Vereinbarkeit sogar den Job wechseln. Und noch mal genauer hingeguckt habe ich gerade gefunden. Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben steht bei 53,8 % auf dem ersten Platz. Die Arbeitssicherheit steigt dann im Ranking auf, von Platz f√ľnf auf Platz zwei beispielsweise. Auch ein wichtiger Faktor. Aber Vereinbarkeit ist ganz wichtig bei der ganz jungen Generation, also Generation Z, hei√üt die Da ist das tats√§chlich jetzt an erster Stelle. Und wir sehen, Menschen gehen also ganz aktiv auf Arbeitgeber zu. Und das h√∂ren wir ja auch aus unseren Unternehmen. Die sehen eben auch schon bei der Einstellung, bei dem Gespr√§ch, dass Besch√§ftigte nicht nur nach dem Gehalt oder den Aufstiegschancen, Entwicklungschancen nat√ľrlich auch Fragen, aber eben auch fragen Was f√ľr Rahmenbedingungen guter Arbeit habt ihr? Was gibt es hier f√ľr flexible Arbeitszeiten? Was gibt es f√ľr Unterst√ľtzung, damit ich Familie und Beruf gut vereinbaren kann?

00:04:35 – 00:04:54
Alex Flögel: Wie wichtig ist es dann genau in diesem Kontext, dass man als optimalerweise schon attraktiver Arbeitgeber wirklich auch mit diesen Dingen, mit diesen Attributen, mit diesen Kriterien, mit diesen Vorteilen nach außen geht? Weil davon muss ich ja erfahren, ich frage ja nicht, wie sieht es bei Ihnen aus, sondern optimalerweise weiß ich schon Bescheid. Oh, die sind gut aufgestellt. Wie wichtig ist.

00:04:54 – 00:05:53
Rene Fehre: Das? Ja, das ist in der Tat sehr wichtig. Und das ist ja auch das, was wir hier deutlich machen. Viele Unternehmen haben im √úbrigen schon eine ganze Bandbreite toller Angebote und Ma√ünahmen. Und wir kommen dann ins Unternehmen und strukturieren die B√ľndeln, die machen die sichtbar und entwickeln diese weiter. Das ist sozusagen auch in aller K√ľrze gesprochen, der Ansatz unseres Qualit√§tssiegel. √Ąhm, und es ist da eben ganz, ganz wesentlich, dass so was dann auch deutlich wird f√ľr die internen Mitarbeiter. Ja, wir haben Angebote und wir bringen die aktiv an euch heran. Und nat√ľrlich auch bei der Suche und in den Stellenanzeigen, in der √∂ffentlichen Wahrnehmung, dass es ein Qualit√§tssiegel gibt und dass ich mich ausgezeichnet familienfreundlich nennen kann. Wenn ich tats√§chlich aber auch gewisse Kriterien erf√ľlle und dazu sind wir ja da mit diesem Siegel, dieses zu begleiten und dann nat√ľrlich dann auch zu pr√ľfen.

00:05:54 – 00:06:36
Alex Fl√∂gel: Lass uns mal direkt mit einem Vorurteil aufr√§umen, was immer noch relativ h√§ufig in den K√∂pfen ist, n√§mlich dass dieses Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf so ein M√ľtterthema ist und sich tats√§chlich und da kann ich auch aus Erfahrung sprechen jetzt nicht von mir, aber mit einigen Menschen, mit denen ich auch dar√ľber spreche, in Unternehmen, dass M√§nner sich das h√§ufig nicht trauen, hier auch wirklich selbst nachzufragen, was habe ich hier eigentlich f√ľr M√∂glichkeiten? Also derzeit ist es h√§ufig noch so, dass man h√∂chstens man nimmt sich vielleicht diese zwei Monate als Mann und das war es dann also die Elternzeit aber nicht dar√ľber hinaus. Was k√∂nnen wir noch tun, um die V√§ter hier oder die M√§nner hier insgesamt an die Hand zu nehmen, daf√ľr zu sensibilisieren und auch mutiger zu werden, Wirklich zu gucken, was gibt es hier f√ľr M√∂glichkeiten f√ľr mich?

00:06:37 – 00:08:52
Rene Fehre: Ja, das ist eine sehr gute Frage und das liegt mir auch sehr am Herzen, dass wir in Richtung einer neuen Vereinbarkeit, einer partnerschaftlichen Vereinbarkeit das Thema anbieten. Und in der Tat, also die jungen Paare wollen sich partnerschaftlich Erwerbsleben und auch Hausarbeit, Kindererziehung teilen. Aber es ist nicht immer m√∂glich, weil die Rahmenbedingungen Unternehmen noch nicht diese sind. Und in den Unternehmen, die wir unterst√ľtzen, f√∂rdern wir auch ganz, ganz stark eben diesen Blick auf junge V√§ter, auf M√§nner, darauf, dass Vereinbarkeit f√ľr alle m√∂glich sein soll. Also wir wollen definitiv weg von der Idee. Vereinbarkeit ist etwas f√ľr M√ľtter mit kleinen Kindern, die dann auf kleiner, kurzer Teilzeit landen, sondern wir aktivieren eben auch das Thema kurze Vollzeit Vereinbarkeit von Beruf und F√ľhrung, also zum Beispiel Jobsharing, F√ľhrungsposition, Leitungsposition, die vielleicht in kurzer Vollzeit auch gut erbracht werden k√∂nnen, Lebensphasen orientierte Arbeitszeit, Das hei√üt, das hei√üt ja gar nicht, dass man √ľber das ganze Leben in kurzer Vollzeit arbeiten muss. Aber f√ľr uns ist ganz wichtig zu zeigen Es gibt ganz viele spannende Arbeitszeitmodelle, die es eben auch allen Menschen erm√∂glichen kann, Vereinbarkeit von Beruf, Karriere, Fortkommen mit der Familie zu entwickeln. Und da ist es eben auch ganz wichtig, dass das Unternehmen das aktiv herantr√§gt, also dass wir uns gewahr werden, Ja, es ist immer noch schwierig f√ľr vielleicht F√ľhrungskr√§fte oder M√§nner V√§ter, das aktiv einzufordern. Und genau da setzen wir ja auch an mit unserer Motivation, mit unserem Coaching in Unternehmen, dass wir das deutlich machen, dass es hier ein Wert ist, auch aktiv an V√§ter und M√§nner das Thema Vereinbarkeit heranzutragen und dass dann auch, wenn F√ľhrungskr√§fte zum Beispiel als Vorbild fungieren, nat√ľrlich da eine T√ľr ge√∂ffnet ist. Und ganz wichtig auch daher f√ľr uns das Thema F√ľhrung und Vereinbarkeit. Vereinbarkeitsbewusste F√ľhrung, da coachen wir auch in Unternehmen.

00:08:54 – 00:09:42
Alex Fl√∂gel: Ist da denn schon eine Entwicklung zu sehen, dass man merkt, okay, die M√§nner werden hier schon mal mehr an die Hand genommen von Unternehmen, also jetzt auch √ľber das hinaus, was ihr an Segeltr√§gern jetzt hier dabei habt. Da wird ja schon einiges positiv sein. Aber nach den Erfahrungen, die du bei den Unternehmen machst, die eben noch nicht Sigeltr√§ger sind, weil ich kann mir vorstellen, wenn das Unternehmen initiativ auch an die M√§nner herantritt und sagt Pass auf, wir haben jetzt die und die M√∂glichkeiten. Du brauchst dir dar√ľber keine Gedanken machen und du musst dir auch keine Sorgen machen dar√ľber, dass die Karriere darunter leidet, weil das sind ja diese Punkte, die man im Kopf hat. Vielleicht so das Ego, vielleicht sinkt so ein bisschen mein Ansehen, wenn ich pl√∂tzlich weniger Stunden habe, bin mehr zu Hause, habe ich dann eben nicht mehr die richtigen Karrierechancen. Und es gilt, glaube ich, auch hier dann einfach die T√ľr zu √∂ffnen und zu sagen Pass auf. Wir haben hier einfach M√∂glichkeiten geschaffen. Wie ist da die Situation?

00:09:42 – 00:10:36
Rene Fehre: Ganz genau. Also da sehe ich, dass sich da viele Unternehmen auf den Weg gemacht haben. Wie du sagst, Mir ist recht, es sind jetzt nicht alles ausgezeichnete Unternehmen, die ein Siegel tragen, sondern es sind schon viele Unternehmen, wo ich sehe, dass M√§nner eben auch Elternzeit nehmen und auch √ľber die zwei Monate hinaus diese Elternzeit nehmen k√∂nnen, also gef√∂rdert werden, da sozusagen auch eine l√§ngere Auszeit zu nehmen, das sind alles Zeichen und das ist alles ein Trend, wo wir sehen, es gibt da eine gute Weiterentwicklung, aber diese kann auch immer wieder gerne unter. St√ľtzt werden damit ein mehr Unternehmen, das auch noch m√∂glich wird, weil auf der anderen Seite. Gleichzeitig gibt es auch immer noch traditionelle Arbeitsbedingungen und Rahmenbedingungen, wo dann doch, sage ich mal, alte Strukturen und Vorstellungen vorherrschen.

00:10:37 – 00:11:07
Alex Fl√∂gel: Ja, gerade bei diesen traditionellen Unternehmen, da sagst du was ist etwas, was uns h√§ufig begegnet, auch zum Beispiel im Industriebereich. Ich sage mal, wo auch die F√ľhrung, die du ja eben schon angesprochen hast, eben noch sehr oldschool aufgestellt ist. Was k√∂nnen wir tun, diese Strukturen, die teilweise wirklich noch ziemlich festgefahren sind, da ein bisschen zu lockern? M√ľssen wir da wirklich plump kommen und sagen Leute, eure Wettbewerbsf√§higkeit ist l√§ngerfristig und auch schon kurzfristig eingeschr√§nkt, wenn ihr eure T√ľren und auch eure Herzen hier nicht √∂ffnet?

00:11:08 – 00:11:59
Rene Fehre: Ja, ganz richtig. Also das Thema ist auf jeden Fall ein Thema der Arbeitgeberattraktivit√§t und auch der Wettbewerbsf√§higkeit. Das sehen wir. Und da gehen wir auch ganz klar auf die Linie, dass wir deutlich machen Vereinbarkeit ist, es hat einen wirtschaftlichen Nutzen. Es ist zun√§chst ein Investment, nat√ľrlich Zeit, auch Geld. Aber Studien zeigen, dass es da auch eine Vereinbarkeitsrendite gibt und das ist sozusagen einen wirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen Vorteil geben kann. Und das ist das, was dann f√ľr uns auch eine Argumentationsgrundlage ist. Weil wir zeigen also als erstes an, in diesem Moment, wo ja Fach und Arbeitskr√§fte gesucht werden, ist es auf jeden Fall ein ganz wesentlicher Punkt, um Mitarbeiter neue zu finden und zu binden.

00:11:59 – 00:12:34
Alex Fl√∂gel: Dann lass uns doch mal konkret schauen, was hier tats√§chlich die Vorteile sind, die f√ľr Unternehmen dabei rauskommen, wenn sie sich eben der Zeit jetzt stellen und diese √Ąnderung herbeif√ľhren. Du hast das eben so sch√∂n Vereinbarkeitsrendite genannt. Ein Wort, was ich vorher noch nie benutzt habe. Also das Ganze ist ja eine Investition in Familienfreundlichkeit. Aber diese Unternehmen, die hier vielleicht old school und √§ltere F√ľhrungsstrukturen haben, die k√∂nnen wir jetzt an die Hand nehmen und ihnen klar machen Pass auf, es rechnet sich also Was konkret sind die Vorteile, die dann f√ľr die Mitarbeitenden und eben auch f√ľr das Unternehmen selber dabei herauskommen?

00:12:34 – 00:13:38
Rene Fehre: Ja, also der wesentliche Vorteil ist nat√ľrlich das, was ja hier auch eingangs besprochen wurde, also Mitarbeiter √ľberhaupt zu finden und zu binden. Also junge Menschen suchen gute Arbeitsbedingungen, suchen vereinbarkeit sbewusste Unternehmen und entsprechend zahlt sich das aus bei dem Recruiting. Ganz simpel. Aber auch bei denjenigen, die da sind, ist deutlich geworden, dass Fehlzeiten, also Krankheitstage, reduziert werden k√∂nnen, dass aber auch viele zum Beispiel schneller zur√ľckkehren nach familienbedingter Auszeit, also ein Wiedereinstieg schneller gelingt. Und nat√ľrlich die Einzelnen zufriedener sind. Motivierter. Das ist etwas, was auf die Produktivit√§t einzahlen kann und letztendlich seltener den Arbeitgeber wechseln, also eine st√§rkere Bindung auch an den Arbeitgeber haben. Und das sind alles Faktoren, die auf jeden Fall Vorteile bringen und einen direkten betriebswirtschaftlichen Nutzen auch erbringen.

00:13:40 – 00:14:05
Alex Fl√∂gel: Dann lass uns jetzt Rena bitte noch einmal √ľber die Kriterien konkret sprechen. Wir am Anfang ja schon mal angedeutet was ist einerseits das, was du uns ein bisschen beispielsweise mitgeben kannst, was Kriterien sind, die man vielleicht. Ich habe da glaube ich, f√ľnf verschiedene Handlungsfelder, die man schon an Bord hat, die man zusammen mit euch weiterentwickeln darf. Und vor allem wie kommt man mit euch konkret ins Gespr√§ch, um zu gucken, wer wei√ü, vielleicht bin ich ja schon ausgezeichnet familienfreundlich und wei√ü es noch gar nicht.

00:14:06 – 00:15:38
Rene Fehre: Ja, gute Frage. Also wir haben da ja den Kurzcheck. Da k√∂nnen Unternehmen sich ganz schnell einen √úberblick verschaffen, Was habe ich schon im Unternehmen? Arbeitszeit, Kinderbetreuung, F√ľhrung. Also wie bin ich aufgestellt? Und den gucken wir uns an und wenn wir sehen, und das Unternehmen ist schon auf einem guten Wege, k√∂nnen wir zusammenkommen und den n√§chsten Schritt vereinbaren. Das hei√üt, wir vereinbaren dann einen Workshop, in dem es um Weiterentwicklung geht, um eine Zielvereinbarung. Was kann das Unternehmen, der Betrieb noch entwickeln f√ľr die n√§chsten zwei Jahre in den verschiedenen Handlungsfeldern, die wir dann auch alle bearbeiten. Das hei√üt, das ist das Kriterium, das auch wirklich in den diversen Handlungsfeldern auch Angebote und Ma√ünahmen entwickelt werden und dann auch eine Zielvereinbarung von der Gesch√§ftsf√ľhrung unterschrieben wird. Das ist ganz wichtig von der Gesch√§ftsf√ľhrung und von uns wird die da unterschrieben und ist dann sozusagen eine Roadmap, ist eine M√∂glichkeit, dann, sich Schritt f√ľr Schritt weiterzuentwickeln. Und die Umsetzungsbegleitung sagte ich ja schon, machen wir dann eben auch hier von der Servicestelle und diverse √Ėffentlichkeitsarbeit geh√∂rt auch dazu eine Auszeichnung im Rathaus und. Ja viele M√∂glichkeiten, eben auch mal mit auf unseren Veranstaltungen sich mit den guten Praxisbeispielen darzustellen. Und ja, in aller K√ľrze Unternehmen k√∂nnen sich einfach mal bei uns melden und uns kontaktieren. Dann schauen wir einfach, wo die stehen und wie wir zusammenkommen k√∂nnen.

00:15:39 – 00:15:51
Alex Flögel: Sehr schön. Jetzt gibt es ja tatsächlich verschiedene Möglichkeiten der Zertifizierung. Es gibt ja nicht nur euch. Also mal ganz plump gefragt Warum seid ihr der bessere Zertifizierer?

00:15:53 – 00:17:00
Rene Fehre: Ja, also das ist nat√ľrlich eine sehr gute Frage. Wir sind hier f√ľr den Mittelstand, f√ľr mittelst√§ndische Unternehmen vor allen Dingen ganz nah als Umsetzungsbegleiter, auch als Servicestelle an den Betrieben. Das hei√üt, wir begleiten die √ľber die Jahre hinweg. Wir sind hier auch als Vernetzungsstelle, Das hei√üt, wir bilden eine Community auch ausgezeichneter Unternehmen. Das hei√üt, sie lernen sich untereinander kennen, k√∂nnen von den jeweiligen Erfahrungen der anderen profitieren. Und wir sind ja auch vom Wirtschaftsressort, also von der Senatorin Wirtschaft, Arbeit und Europa hier in Bremen unterst√ľtzt. Das hei√üt, auf Wunsch und Wille des Ressorts ist auch dieses Siegel tats√§chlich f√ľr den Mittelstand entwickelt worden, damit wir hier eine ganz enge Begleitung erm√∂glichen. Und entsprechend ist das f√ľr uns der wesentliche Vorteil und eben auch die M√∂glichkeit, unter guten Konditionen ein G√ľtesiegel zu erlangen, ist definitiv hier auch unser Wettbewerbsvorteil.

00:17:01 – 00:17:22
Alex Fl√∂gel: Und ich habe jetzt gesehen, was ja noch relativ neues ist, dass sie jetzt auch in die Metropolregion ausstrahlt und eben hier auch die M√∂glichkeit bietet. Fr√ľher war es ja nur f√ľr Bremen, aber jetzt eben dar√ľber hinaus. Kannst du dazu noch was sagen, weil das ist ja sch√∂n f√ľr die, die in der N√§he sind oder insgesamt in der Metropolregion sich eben auch dieses Siegel mit entsprechenden Kriterien, die zu erf√ľllen sind, dann auch zu so zu holen sozusagen.

00:17:22 – 00:17:51
Rene Fehre: Ganz genau. Ja, da sind wir auch sehr froh. Also Bremen hat ja einen breiten Speckg√ľrtel und entsprechend viele Unternehmen, die hier auch im Umfeld interessiert sind an dem Siegel und an einer Weiterentwicklung in dem Bereich. Und wir m√∂chten denen eben auch gerne die M√∂glichkeit geben, sich hier mit unserem Siegel weiterzuentwickeln. Und entsprechend sind wir jetzt auch in der Metropolregion rund um Bremen t√§tig.

00:17:52 – 00:18:19
Alex Fl√∂gel: Zum Schluss mal ja, ich sage mal, dein pers√∂nlicher Wunsch f√ľr die Zukunft, was die Familienfreundlichkeit im Unternehmen angeht und auch deine Einsch√§tzung, die Perspektiven hinsichtlich Arbeitgeberattraktivit√§t und Wettbewerbsf√§higkeit. Also dein Fazit was ist in der heutigen Zeit n√∂tig, um am Markt zu bestehen oder sogar eben auch einen Vorsprung in Sachen Fachkr√§fte und F√ľhrungskr√§fte Gewinnung zu realisieren?

00:18:20 – 00:19:11
Rene Fehre: Ja, also ich glaube ganz sicher, dass das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie und insgesamt die Schaffung von guten Arbeitsbedingungen ein Trend bleiben wird in der Wirtschaft. Und ich hoffe nat√ľrlich pers√∂nlich, dass das Thema Vereinbarkeit aber √ľberhaupt auch gute Arbeit schaffen in der Breite der Wirtschaft ankommt. Gute Arbeit hei√üt eben Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hei√üt aus meiner Perspektive auch gute F√ľhrung, Gestaltungsm√∂glichkeiten, Weiterentwicklungsm√∂glichkeiten und insgesamt eine zukunftsf√§hige Personalpolitik, die Mitarbeiter orientiert, sich aufstellt. Und das, daf√ľr stehen wir hier, da bin ich ganz sicher, dass das in der Zukunft eine wesentliche Stellschraube sein wird, um Arbeitskr√§fte und Fachkr√§fte zu finden und zu binden.

00:19:12 – 00:19:18
Alex Fl√∂gel: Sehr sch√∂n. Das lassen wir so stehen als Schlusswort. Liebe Rena, ich danke dir f√ľr deine Zeit und das sch√∂ne Gespr√§ch.

00:19:18 – 00:19:19
Rene Fehre: Sehr gerne, Danke!

00:19:26 – 00:19:37
Alex Flögel: Das war eine Podcastfolge der Bremer Rekruting Experten. Hör gerne weiter rein und lass dich begeistern und inspirieren von den vielen weiteren Themen, Tipps und Recruitingerfolgen.